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e-Commerce
- Electronic-Commerce und die verschiedenen Definitionen
Grundsätzlich kann man sich die verschiedenen Begriffe
durch etwas Nachdenken in Ansätzen stets selbst erklären.
In unserem digitalen Zeitalter steht das "e" vor
einem Begriff immer für elektronisch oder korrekterweise
für das englische Wort electronic. Dabei sind nahezu
alle Schreibvarianten denkbar und auch zu sehen: klein oder
groß geschrieben, mit Bindestrich oder ohne (wobei man
die kleingeschriebene Variante e-commerce
seltener findet). Gemeint ist mit allen Schreibweisen zunächst
einmal die elektronische Abwicklung von Geschäften, elektronischer
Handel also, um Electronic-Commerce
ganz wortwörtlich zu übersetzen.
Aber E-Commerce kann man auch weiter fassen. Gabler Wirtschaftslexikon
definiert damit jede Art von geschäftlichen Aktionen
und abgewickelten Geschäftsprozessen, die auf elektronischem
Wege ablaufen und bei denen die Geschäftspartner nicht
physisch miteinander in Kontakt sind (Quelle: wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/e-commerce.html).
Diese Definition von E-Commerce schließt auch Werbung,
Marketing aber auch Onlinebanking oder einen Kundenservice
nach erfolgten Kauf ein. Damit wäre dann auch der Newsletter
gemeint, den man nach Versand der Ware bekommt und in dem
mitgeteilt wird, dass das online bestellte Produkt unterwegs
ist. Zudem sind in dieser Definition auch Transaktionen enthalten,
die über mobile Geräte wie das Handy abgewickelt
werden.
Wenn man sich nun die einzelnen Geschäftspartner genauer
ansieht, kann man hier auch noch einmal zwischen dem Verbraucher
und einem Unternehmen unterscheiden. Wickeln Unternehmen Geschäfte
miteinander ab, spricht man von B2B, also von Transaktionen
von business to business. Kauft ein privater Kunde hingegen
in einem Onlineshop ein, spricht man von B2C, also von einem
Geschäft von business to customer.
Noch einen Schritt weiter geht das Internetlexikon onpulson,
hier werden ausdrücklich nicht nur haptische Produkte
erwähnt (als Privatperson denkt man beim Internetkauf
meist an elektronische Geräte, aber auch an Bücher
und andere Waren). Hier werden in die Definition von E-Commerce
auch Dienstleistungen und Informationsprodukte eingeschlossen.
Der Kauf einer neuen Software über das Internet via download
ist hier also auch in die Definition eingeschlossen. Ebenso
der Bezug beispielsweise von Texten für den neuen Onlineshop,
den ein Unternehmen bei einem Internettexter bestellt hat.
Selbstverständlich auf elektronischem Weg und oft auch,
ohne ihn persönlich zu kennen
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