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e-Procurement - das elektronische Beschaffungswesen



 
e-Procurement - Elektronisches Beschaffungswesen im Internet

e-Procurement - das elektronische Beschaffungswesen


E-Procurement ist ebenfalls ein Begriff, der erst im Rahmen der Digitalisierung entstanden ist. Man versteht darunter den Einkauf von Produkten oder Waren, die ein Unternehmen benötigt und die auf elektronischem Weg getätigt werden; also zumeist über das Internet mit Hilfe der Kommunikation über E-Mails.

Die Grundidee dahinter hat ebenfalls etwas mit Effektivität zu tun. Ein Unternehmen greift auf Informationstechnologien zurück, die die komplette Abwicklung von geschäftlichen Transaktionen vereinfachen. Diese Art der Abwicklung ist weniger aufwändig (man denke nur an die unzähligen Papiere, den so genannten Papierkram, der merklich kleiner wird), sie ist schneller, da die Laufzeit einer E-Mail schneller ist als die eines per Post verschickten Briefs und sie ist dadurch auch günstiger. Die Abläufe in einem Unternehmen vereinfachen sich, Prozesskosten werden gesenkt. Wenn ein Unternehmen es nun schafft, die eingesparten Kosten in andere Bereiche des Betriebs zu investieren, kann es durch die gezielte Anwendung von E-Procurement auch die Qualität seiner Produkte verbessern.

Im Rahmen des elektronischen Beschaffungswesens hat sich in den vergangenen Jahren eine Besonderheit herauskristallisiert: der elektronische Marktplatz, in Fachsprache ist das eine B2B-Plattform.

Wer sich über einen solchen elektronischen Marktplatz informieren möchte, schaut sich am besten einen an, beispielsweise auf der Seite www.b2b-trade.de. Schnell erkennt man die Grundidee: Unternehmen haben hier die Möglichkeit, ihre Waren zu präsentieren. Dadurch vergrößert sich der Aktionsradius eines Unternehmens, sein Marktbereich nimmt zu. Zudem haben die Firmen auf diesen Plattformen oft auch die Möglichkeit für sich zu werben. Dies geschieht mit Hilfe von Links, die auf die eigene Homepage führen. Aber auch Bewertungen nach abgeschlossenen Transaktionen dienen einerseits anderen Unternehmen als Orientierung, stellen aber natürlich auch eine Art von Werbung dar.

Neben den B2B-Plattformen zählen auch Onlineshops zum E-Procurement, wenn sie nur unternehmensseitig genutzt werden. Dies kann bei speziellen Produkten der Fall sein, die nicht an den Endkunden verkauft werden. Zudem existieren so genannte Desktop-Purchasing-Systeme. Hier werden Kataloge von mehreren Lieferanten zusammengefasst, auf die ein Mitarbeiter eines Unternehmens selbstständig zugreifen kann.

Eines noch: Alle Systeme nur so gut sind wie ihre Anwender. Es lohnt sich für ein Unternehmen, seinen Mitarbeiter Fort- und Weiterbildungen anzubieten. E-Learning ist hier eine gute Alternative…





 
 
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