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Werbeformen
und Werbegeschenke im Internet
Mit dem Medium Internet hat sich auch eine neue Kultur der Werbung
etabliert.
Zwar kann man Vergleiche anstellen wie: die Bannerwerbung entspricht
am ehesten der Anzeige in einer Tageszeitung. Doch haben sich
darüber hinaus völlig neue Werbeformen entwickelt.
Durch die große Anzahl der Anbieter ist es dem Verbraucher
ein leichtes, eine Seite einfach wegzuklicken, wenn er durch
zu viel Werbung abgeschreckt ist. Was man bei einer Tageszeitung
nicht ohne weiteres macht. Deshalb ist es für den Betreiber
einer Website wichtig zu wissen, welche Art und wie viel Werbung
der Verbraucher gerade noch "erträgt". Denn immerhin
ein Drittel der Internetnutzer akzeptiert Werbung auch als eine
Form der Finanzierung einer Website (Quelle: Studie des TNS
Emnid Instituts).
Ganz unbeliebt sind die Werbeformen, die den Nutzer in seiner
eigentlichen Absicht unterbrechen, daher auch der Name: Interstitials.
Das können Pop-ups sein, also jene Fenster, die plötzlich
aufpoppen und einen daran hindern, den eigentlichen Inhalt der
Seite zu lesen (60 % der oben genannten Befragten lehnen diese
Werbeform entschieden ab). Ähnlich unbeliebt sind Layer,
die Anzeigen, die sich über den Content der Internetseite
legen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich Adblocks,
eine Art Werbesperre, entwickeln, die den Internetnutzer vor
unerwünschter Werbung schützt.
Internetwerbung darf daher einerseits nicht zu "aggressiv"
sein, andererseits muss sie natürlich auffallen. Nützlich
wäre es zudem noch, wenn sie zielgruppengerecht ist. Die
Google
Adwords sind ein gutes Beispiel dafür. Hier
erstellt das werbetreibende Unternehmen eine Anzeige und wählt
bestimmte Keywords aus. Benutzt nun ein User ein solches Keyword
steht, vereinfacht gesagt, die Werbung des Unternehmens neben
der Trefferliste. Damit spricht man bereits seine Zielgruppe
an, zudem auf einem prominenten Bildschirmplatz.
Eine Randerscheinung der Internetwerbung sind die Sponsorenhinweise
in Newslettern. Hier ist ebenfalls die Annäherung an eine
bestimmte Zielgruppe sowie die Größe des Newsletters
wichtig. Erst wenn beides stimmt, wird sich ein Unternehmen
dafür entscheiden.
Eine andere Form von Werbemittel im, oder besser für das
Internet sind dann natürlich auch die alt bekannten Werbegeschenke.
Der Kugelschreiber als Werbegeschenk
ist hier natürlich der Klassiker und wird immer wieder
gerne eingesetzt. Ein Kugelschreiber wird als Schreibgerät
so gut wie von jedem erwachsenen Menschen genutzt, die zu bewerbende
URL ist ganz dezent am Kugelschreiber unter gebracht, stört
nicht und ist doch allzeit präsent. Auf Messen und Ausstellungen
werden Kugelschreiber als Massenware unter die Event-Besucher
gebracht; Prämium-Geschenke in Form von edlen Schreibsets
eher an ausgewählte Personen ausgegeben. Oft sieht man
aber auch Caps und Hats auf denen die Internet-Adresse der werbenden
Firmen zu sehen sind, oder auch Bekleidungsgegenstände
wie T-Shirts, Regenschirme, Taschen und so weiter.
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