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M-Commerce
- Mobile Internet-Kommunikation über Mobilfunk-Netze
Das M steht in diesem Zusammenhang für mobile. Mit M-Commerce
ist damit die "elektronisch gestützte Abwicklung von
Geschäftstransaktionen auf Basis der Nutzung mobiler, mit
dem Internet verbundener Endgeräte", so die Definition
von Gablers Wirtschaftslexikon (Quelle: wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/57692/mobile-commerce-v5.html).
Im Grunde kann man sich am E-Commerce orientieren und zählt
hier nur noch die Variante der Mobilität hinzu, was in
der Praxis ein internetfähiges Handy erfordert. Dabei spielt
es zunächst einmal keine Rolle, ob M-Commerce nur zwischen
Betrieben oder auch, wie in den meisten Fällen, in der
Form B2C angewandt wird.
Noch ist nicht ganz klar, ob sich M-Commerce als Variante
des E-Commerce
durchsetzt oder es nur ein Hype bleibt. Es ist jedoch anzunehmen,
dass die technischen Möglichkeiten sich weiter verbessern
werden und die Nutzung noch günstiger werden wird. Und
dann stehen die Chancen für M-Commerce nicht schlecht,
im Gegenteil. Dies sagt auch eine Studie der Technischen Universität
Hamburg-Harburg (TUHH) aus dem Jahre 2008. Interessant ist
dabei, dass sich mobile Anwendungen in Deutschland langsamer
als vor allem in Asien oder in Skandinavien durchsetzen. Was
laut den Forschern an den hohen Kosten läge, zudem an
einem gewissen Unvermögen der Unternehmen auf Kundenwünsche
einzugehen. So stünden auf Kundenseite einfache und auch
einmalige Anwendungen im Vordergrund, die Unternehmen böten
jedoch oft so genannte Abonnementlösungen an (Quelle:
www.mobile-prospects.com/press/files/PM20080707.pdf).
Beispiele für die Anwendung von M-Commerce sind das
Checken der E-Mails, das Bieten bei einer Internet-Auktion
von unterwegs, die Abwicklung von Bankgeschäften mit
dem Handy oder das Vergleichen von Preisen. Man sieht daran,
dass M-Commerce
durchaus ernsthaft genutzt wird. M-Commerce scheint nicht
nur eine Spielerei zu sein, bei dem das Herunterladen von
Klingeltönen im Vordergrund steht.
Grundsätzlich steckt M-Commerce noch in seinen Kinderschuhen.
Bislang gibt es nur wenige Beispiele dafür. Einige findet
man auf der Seite www.myhandyticket.de. Dort findet man allerdings
auch den Hinweis, dass ein Pilotprojekt des öffentlichen
Nahverkehrs im Raum Köln/Bonn eingestellt wurde. Dennoch:
Dies ist erst der Anfang, wir dürfen gespannt sein, was
die Zukunft uns noch bringen wird.
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